Es sterben immer noch zu viele Menschen infolge ihres Drogenkonsums.

ZU VIEL IST ZU VIEL!

Es sterben immer noch zu viele Menschen infolge ihres Drogenkonsums. Daran soll der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21. Juli erinnern. Durch bessere Präventionsangebote und eine realistische Drogenpolitik hätte mancher Drogentod verhindert werden können.
 
Wir fordern eine bessere finanzielle Ausstattung von Beratungs- und Testangeboten für HIV und Hepatitis C sowie für den Ausbau eines ausdifferenzierten Suchthilfesystems: Vom niedrigschwelligen Angebot über aufsuchende Angebote bis hin zu verstärkten Beratungsangeboten für Konsument*innen neuer psychoaktiver Substanzen. Was Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Schadensminimierung für Drogengebrauchende in NRW angeht, ist noch viel Luft nach oben.

Das erfolgreiche Spritzenautomatenprojekt in NRW muss weiter ausgebaut werden. Es bedarf deutlich mehr Drogenkonsumräume mit genügend Konsumplätzen und realistischen Öffnungszeiten. Auch andere lebensrettende Maßnahmen wie etwa Drug Checking, der Ausbau der Diamorphinvergabe sowie die Sicherung der Substitutionsangebote müssen endlich realisiert werden.
 
Für diese und weitere Angebote medizinischer und sozialer Hilfe, die Infektionskrankheiten, Überdosierungen und andere Folgeschäden des Konsums verhindern, bedarf es politischen Willens und ausreichender Finanzierung.
 
Denn zu viel ist zu viel! Das meinen wir ernst!


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